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Zeugnisse 2017 | Wittenberg 2017

Wittenberg 2017

Weg der Versöhnung

Willst du uns einen kurzen Bericht darüber schicken,
was du in Wittenberg im November erlebt hast?

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  • Ben Girod, USA
    "Es schien, als ob sogar der Himmel in diesem außerordentlichen Moment
    stillstehen würde"

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    Testimony of Ben Girod (Amish), USA,

    after his participation in the final conference of „Wittenberg 2017“

    (Achtung: Übersetzung im nächsten Absatz!)

    When Benjamin, Stephan, and I, embarked on this European mission we were unprepared of Gods sovereign Grace, and Anointing proceeding us throughout the journey. Words fail me to reiterate the sovereign connections, and the fullness of Christ’s mission being fulfilled first in Switzerland, then Germany...... Rarely, if ever, have I experienced the presence of God in this measure in both, Winterthur and Wittenberg. It seemed God was placing a seal on the work of these tireless soldiers of the Cross who have labored long on this journey of reconciliation across the globe. At Wittenberg, deep heartfelt repentance was extended to the Anabaptists who were present, both from the Catholics, the Lutherans, as well as the Reformed. It was a time of healing deep ancient wounds...it is impossible for me to express the moment of awe....it seemed Heaven stood silent at this epic moment. There was a delegation of Amish and Mennonites from the States, Switzerland, and Germany who were present and received this blessing in behalf of the global Anabaptists...... a priceless blessing that holds eternal consequences.

    Zeugnis von Ben Girod (Amisch), USA
    nach der Teilnahme an der abschließenden Konferenz von „Wittenberg 2017“

    Als sich meine Söhne Benjamin und Stephan und ich auf den Weg nach Europa machten, waren wir nicht vorbereitet auf die souveräne Gnade Gottes und seine Salbung, die uns auf der ganzen Reise begegnen sollte. Worte können gar nicht ausdrücken, was wir an souverän herbeigeführten Begegnungen zuerst in der Schweiz und dann in Deutschland erlebten. Unsere Mission im Auftrag Christi wurde so vollkommen erfüllt. Selten, wenn überhaupt, habe ich die Gegenwart Gottes in solch einem Ausmaß erlebt wie in Winterthur und in Wittenberg. Es schien, als ob Gott dem unermüdlichen Wirken dieser Kämpfer des Kreuzes ein Siegel aufdrückte, weil sie so lang und weltweit auf diesem Weg der Versöhnung tätig waren. In Wittenberg wurde den anwesenden Täufern sowohl von Katholiken als auch von Lutheranern und Reformierten eine von Herzen kommende Reue entgegengebracht. Es war eine Zeit der Heilung von tiefen, jahrhundertealten Wunden. Es ist mir nicht möglich, diesen Moment des ehrfürchtigen Staunens auszudrücken – es schien, als ob sogar der Himmel in diesem außerordentlichen Moment stillstehen würde. Repräsentanten der Amischen und Mennoniten aus den Vereinigten Staaten von Amerika, der Schweiz und von Deutschland waren dabei und empfingen diesen Segen gleichsam im Namen der weltweiten Familie der Täuferkirchen. Es war ein kostbarer Segen, der ewige Früchte in sich trägt.

    (Übersetzung: Franz Rathmair)
  • Sr. Natali, Deutschland
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    Voller Dankbarkeit blicke ich zurück auf den 3. November vergangenen Jahres. Es war für mich ein großes Geschenk, mit dabei zu sein und diesen geschichtsträchtigen Tag mitzuerleben. Er hat in meinem Leben Frucht getragen und ich bin sicher, dass diese Konferenz weitreichende positive Folgen haben wird.

    Mir sind an diesem Tag die Augen geöffnet worden über die Schuld der Täufer in Münster und ich schäme mich, dass ich mich nie vorher mit diesem Kapitel der Täufer beschäftigt habe.

    Bischof Lloyd Hoover, Mennonit aus den USA, erzählte uns auf der Konferenz, dass ihm dieser "dunkle Fleck" der Täufer sehr auf dem Herzen liegt und er dafür betet, dass sich ein Bußakt ergibt in Münster beim diesjährigen deutschen Katholikentag. Das ist auch mein inniges Gebet. Möge der Herr bald dafür die Türen öffnen.

    Sr. Natali, evangelische Marienschwesternschaft in Darmstadt, stammt aus einer mennonitischen Gemeinschaft in Paraguay.
  • Esther Lang, Österreich
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    Für mich war die Zeit bei der Konferenz der „Initiative Wittenberg 2017“ echt bereichernd. Es war voll schön zu sehen, dass gemeinsame Anbetung möglich ist, wenn man sich auf das fokussiert was einen vereint, der Glaube an Jesus Christus. Was mich auch sehr gefreut hat ist, dass es nicht nur um die Einheit unter Christen aus den Nationen ging, sondern auch messianische Juden mit dazu genommen wurden. Denn so oft vergessen wir, dass messianische Juden genau so Teil des Leibes Christi sind wie wir, wenn nicht sogar noch mehr.

    Besonders beeindruckend fand ich den gemeinsam gestalteten Abschlussgottesdienst. Mir ist neu bewusst geworden, dass Einheit nur dann möglich ist, wenn jeder zuerst auf seine eigenen Fehler schaut und nicht gleich auf die der anderen.


    Esther Lang (19 J.), Mitglied der Kisi Kids, derzeit Bibelschule Bad Gandersheim, Deutschland
  • Jasmin Karlinger, Österreich
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    Ich heiße Jasmin Karlinger, bin 20 Jahre alt, katholisch getauft, Mitglied des Vereins „KISI – God’s singing kids“ und besuche die evangelische Gemeinde Melk-Scheibbs.

    Schon bevor ich überhaupt dort war habe ich viel von Wittenberg und der Konferenz gehört. Was mich dort allerdings erwartet, konnte ich mir nicht so genau vorstellen.

    Es ist schon etwas Besonderes, Menschen aus verschiedenen Kulturen an einem Platz zu haben – aber zu erleben, wie Menschen aus verschiedenen Konfessionen gemeinsam beten und Gott loben, ist ein sehr wertvolles Geschenk! Katholiken, Lutheraner, Baptisten, Mennoniten, messianische Juden und viele weitere Menschen unterschiedlicher Konfessionen kamen hier zusammen.

    Dies hat mich – als jemand der in diesem Spannungsrahmen zwischen katholisch und evangelisch aufgewachsen ist – besonders berührt. Mein absolutes, persönliches Highlight war die Shabbat-Feier, bei der Menschen verschiedener Generationen und Konfessionen gemeinsam Gott lobten und feierten. Man konnte die Freude Gottes darüber und seine Gegenwart förmlich spüren.

    Ein weiteren Höhepunkte waren außerdem die Versöhnung zwischen Vertretern unterschiedlicher Konfessionen auf der Bühne, ein Vortrag zum Thema „Die Hochzeit des Bräutigams“ sowie unser KISI Musical „Ruth“. Es war ein tolles Gefühl, die Geschichte von Ruth, die als Perle des Alten Testaments gesehen wird, vor einem Publikum zu spielen, das sich genauso für die Einheit und die Juden einsetzt wie wir.

    Ich bin Gott sehr dankbar dafür, dass ich mit dabei und Zeugin sein durfte, wie wir wieder ein Stück weit vorbereitet wurden auf die große Hochzeit im Himmel. Ich hoffe darauf, dass wir irgendwann als „eine Braut“ (ein Volk) vor unseren Bräutigam Jesus Christus treten dürfen.
  • Keith Blank, USA
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    Übersetzung der E-Mail von Keith Blank an George & Hanna Miley:

    Als ich deine E-Mail erhielt, George, und mich zur Verfügung stellte, um mich wie auch immer bei Wittenberg 2017 einzubringen, hatte ich KEINE AHNUNG, wie sehr Gott mich durch diese Zeit mit wunderbaren Brüdern und Schwestern in Christus berühren würde, so wie ihr beide es seid. Ihr seid Edelsteine, die hell mit der Herrlichkeit Christi funkeln! Danke, danke, danke! Ich wurde inspiriert, angeregt, ja innerlich auseinandergerissen über der tiefen Zerbrochenheit im Leib Christi, aber auch mit Hoffnung erfüllt und gesegnet, wie ich es nicht beschreiben kann.
    Während ich jetzt wieder über den Atlantik zurückfliege, ist mein Herz voll, mein Verstand verarbeitet noch und mein Geist ist in Frieden. Das war wirklich eine Begegnung mit Gott und seinen Heiligen! Seid gesegnet!


    Übersetzung der E-Mail von Keith Blank an Verena & Hans-Peter Lang:

    Ihr seid einige meiner „Glaubenshelden“ nach diesen vier Tagen in Wittenberg. Ihr und das Planungsteam wart einfach gewaltig! Ich sehe Jesus in euren Gesichtern strahlen, danke, danke, danke! Ich habe jedem von euch geschrieben, um meine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen. Ihr sollt wissen, dass das, was ihr im Geist gesät habt, bereits in meinem Herzen und Leben Frucht gebracht hat. Ich kehre inspiriert und verändert durch diese Zeit mit euch und den anderen Teilnehmern der Konferenz zurück. Was für eine großartige gemeinsame Zeit war das! Der Herr segne euch reich! Gut gemacht, ihr guten und treuen Diener!