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Wittenberg 2017

Weg der Versöhnung


Herzlich willkommen
auf der Website der Initiative
„Wittenberg 2017“!

  • Wittenberg 2016: Leitung der Gebetszeit durch Team der Evangelischen Marienschwestern

    Wittenberg 2016: Leitung der Gebetszeit durch Team der Evangelischen Marienschwestern

  • Rom 2015: Gottesdienst mit Fußwaschung

    Rom 2015: Gottesdienst mit Fußwaschung

  • Wittenberg 2016: Benjamin Berger (Jerusalem) beim Vortrag

    Wittenberg 2016: Benjamin Berger (Jerusalem) beim Vortrag

  • Rom 2015: Die Jugend wird gesegnet

    Rom 2015: Die Jugend wird gesegnet

  • Wittenberg 2016: Gebet unterhalb der Spottskulptur an der Stadtkirche

    Wittenberg 2016: Gebet unterhalb der Spottskulptur an der Stadtkirche

  • Trient 2014: Beiträge der Konfessionen symbolisiert durch Perlen

    Trient 2014: Beiträge der Konfessionen symbolisiert durch Perlen

  • Wittenberg 2016: Gebet bei den Melanchthon- und Luther-Denkmalen

    Wittenberg 2016: Gebet bei den Melanchthon- und Luther-Denkmalen

  • Wittenberg 2016: Gebet beim Elstertor, wo Luther die Bannandrohungsbulle verbrannte

    Wittenberg 2016: Gebet beim Elstertor, wo Luther die Bannandrohungsbulle verbrannte

  • Volkenroda 2013: Friedrich Aschoff, Albrecht Fürst zu Castell-Castell, Franziskus Eisenbach

    Volkenroda 2013: Friedrich Aschoff, Albrecht Fürst zu Castell-Castell, Franziskus Eisenbach

  • Rom 2015: Unsere Gruppe auf dem Petersplatz

    Rom 2015: Unsere Gruppe auf dem Petersplatz

  • Trient 2014

    Trient 2014

  • Rom 2015: Gottesdienst über den Katakomben

    Rom 2015: Gottesdienst über den Katakomben

  • Rom 2015: Gebet im Kreuzgang der Lateran-Basilika

    Rom 2015: Gebet im Kreuzgang der Lateran-Basilika

  • Rom 2015: KISI Kids Teilnehmende

    Rom 2015: KISI Kids Teilnehmende

  • Trient 2014: Ikone von A. Rubljov als Interpretation der Trinität

    Trient 2014: Ikone von A. Rubljov als Interpretation der Trinität

  • Rom 2015: Nach dem Gebet neben dem Titusbogen

    Rom 2015: Nach dem Gebet neben dem Titusbogen


Warum ist der Leib Christi gespalten?


Sieht man näher auf die Hauptursachen der wesentlichen und großen Spaltungen im Leib Christi hin, so zeigt sich, dass Fragen der Macht, des politischen Einflusses sowie eine Reformunwilligkeit der katholischen Kirche im Mittelalter wesentliche Faktoren dabei waren. Damit ist eine Schuldgeschichte verbunden, die selten eine Seite allein belastet.

Einheit – ein Auftrag Jesu!


Diese Schuld ergibt sich klar im Hinblick auf den Auftrag Jesu aus der Bibel im Johannes-Evangelium, Kap.17, Verse 21 bis 23, wo Jesus davon spricht, dass wir Christen eins sein sollen wie er eins ist mit dem Vater. Damit verbunden ist nach diesen Worten auch unsere Glaubwürdigkeit für diese Welt.

Wer ist der Trägerkreis?


Der Trägerkreis besteht aus Personen verschiedener Kirchen, Denominationen und Länder (siehe auch unter „Team“), die der Wunsch und die Aufgabe eint, im Sinne des Propheten Daniel (siehe Dan. 9) die Schuld unserer Väter vor Gott zu bringen und auch die Geschwister anderer Kirchen um Vergebung zu bitten, wo es die Schuld der eigenen Seite erfordert.


Wie kommen wir an die geschichtliche Wahrheit heran?


Voraussetzung ist eine gute Erforschung der geschichtlichen Umstände, die zu den verschiedene Schritten der Kirchenspaltung im Mittelalter geführt haben. Darin sieht die Initiative eine besondere Aufgabe, um so auch lang überlieferte Vorurteile abzubauen und manche Legenden zu beseitigen. Andererseits wird es auch als Aufgabe betrachtet, mit Dankbarkeit Impulse der Reformatoren wahrzunehmen, die auch heute für die ganze Kirche hilfreich sind.

Der Trägerkreis – auch ein Symbol?


Der Trägerkreis sieht sich in seiner Verschiedenheit heute auch als Symbol dafür, dass der ganze Leib Christi in Richtung auf die Wiederherstellung seiner Einheit unterwegs ist, wofür die „Heilung der Erinnerungen“ (nach Papst Johannes Paul II) Voraussetzung ist.

Wir sind überzeugt, dass die Wiederkunft Christi (Offb.21) nur zu einer geeinten Braut erfolgen wird. Zur Wiederherstellung dieser Einheit wollen wir einen Beitrag leisten.

Weg damit!

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Die Leiterschaft von Wittenberg 2017 unterstützt aus voller Überzeugung alle Initiativen und Ausdrücke von Reue, Umkehr und Bewusstseinsbildung, die die Notwendigkeit der Entfernung der „Judensau"-Skulptur an der Wittenberger Stadtkirche aufzeigen wollen. Hier sind zwei Beispiele, die sofort unterstützt werden können:

1) die Initiative der Evangelischen Marienschwestern, Darmstadt (siehe deren öffentliches Schreiben)

2) die Unterschriften-Petition im Internet von Dr. Richard Harvey, London (siehe Online-Petition. Dort zum deutschen Text etwas nach unten scrollen!)

Das Wittenberg 2017 Leitungsteam ist sehr froh und dankbar für die Schritte, die hier gesetzt werden. In Zukunft werden wir auf weitere Aktionen hinweisen, die hinsichtlich des Themas "Wittenberger Judensau" eventuell noch entstehen werden.

Ludwig Benecke für das WB2017-Leitungsteam

5. Treffen

Von 14.-18. Juni 2016 trafen sich über 100 Personen in der Leurorea Wittenberg zu Lobpreis, Gebetszeiten, Vorträgen, Gesprächen und einer Exkursion.

Ein ausführlicher Bericht über das letzte Treffen in Wittenberg steht hier zur Verfügung. Wer nicht so viel lesen aber anhand von Bildern einen Eindruck gewinnen will, kann diese "Bild-Version" des Berichts ansehen.

Wittenberg-2017-Gebet

Herr Jesus Christus, du hast gebetet:

Lass alle eins sein, wie du, Vater, in mir bist, und ich in dir. Lass sie eins sein, damit die Welt glaube.

Wir bitten dich um die Einheit deines Leibes Christi in dir:
dem Gott Abrahams, Isaaks und und Jakobs.
Zerbrich, was zwischen dir und uns steht.
Stärke, was uns eint.
Überwinde, was uns trennt.
Erfülle uns mit der Kraft deines Geistes,
dass wir Wege zueinander suchen.
Führe den Tag herauf, an dem wir dich preisen können
in der Gemeinschaft aller Gläubigen.
Amen.

Dieses Gebet steht zusammen mit einigen Terminen wichtiger Treffen als Gebetsanliegen auf kleinen Gebetskärtchen, die beim Treffen im Juni 2016 in Wittenberg verteilt wurden.

Eindrücke von Rom

Vor kurzem fand das vierte jährliche Treffen der Initiative in Rom statt. Es war das bisher größte: Über 70 Personen aus den USA, Deutschland, Österreich, Polen, Slowakei und Israel nahmen daran teil. Während es einen längeren Bericht darüber gibt, verraten hier einige Teilnehmende ihr persönliches Highlight.

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Bruder Pietro, Kanaan-Gemeinschaft
Ich war zum dritten Mal dabei. Mich hat am meisten bewegt, dass es so gute, tiefgründige und ehrlicheVorträge gab, wo unter persönlicher Betroffenheit die große Schuld der eigenen katholischen Kirche beim Namen genannt wurde, ohne diese zu verurteilen oder zu verachten. Dies war eine exzellente Vorbereitung, dass ein starker Geist der Reue und Busse über unser Zusammensein im Petersdom kommen konnte, so wie ich das kaum je erlebte. Für mich als Bruder Pietro in San Pietro wurde das auch noch recht persönlich... Es war "überwältigend", im wahrsten Sinne des Wortes. Und dass sich die Evangelischen und Freikirchler mit darunter und nicht darüber stellten, war auch sehr bewegend.
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Hubertus & Dorothea Benecke
Wir waren das erste Mal dabei. Besonders beeindruckt war ich von den sich in Luft auflösenden konfessionellen Schranken in der Gruppe, getragen vom tiefen Respekt füreinander und der sich daraus ergebenden Bereitschaft zur Einheit im Heiligen Geist.
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Christine Herold
Als erstmalige Teilnehmerin bewegte mich das Zusammenstehen im Kreuzgang der Lateran-Basilika: In der Mitte die an Jesus gläubigen Juden, darum herum die Katholiken, dann die Evangelischen und außen herum die Geschwister der Freikirchen. Da ist etwas unscheinbar Winziges, aber vor dem Angesicht Gottes, der unsichtbaren Welt, geboren worden.
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Johanna Binder (KISI -God's singing kids)
Ich war das dritte Mal dabei. Beeindruckend war, Priester, Pastoren, Pfarrer gemeinsam auf den Knien zu sehen bei der Fußwaschung über den Katakomben; gemeinsam Schmerz über die Trennung teilen, doch hoffnungsvoll Gottes Barmherzigkeit erleben. Der Vortrag von Bischof Franziskus über Sünde, Sühne und Ablass hat mich auch sehr bewegt.
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Emil, Voluntär bei KISI
For me it was really impressive to see how all the nations from different denominations repent on their church's past history sins, I was touched to be a witness of it and moved a lot.
I was also really touched by the time near to the Titus Arc. For me it was so touching when sister Joela spoke about the jews and that it's hard for them to be there. But yeah I am looking forward to see the reconciliation between the churches and also the jews!
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Philippa Prinzessin zu Salm-Salm
Ich war das erste Mal bei einem Wittenberg 2017-Treffen. Der liebe- und respektvolle Umgang miteinander durch Jesus im Mittelpunkt hat mich am meisten beeindruckt. Ebenso die fabelhafte Organisation bei gleichzeitiger Freiheit für den Heiligen Geist; neue Aspekte über den Kreuzestod Jesu durch den Vortrag von Schwester Joela; meine Mutterkirche – die katholische Kirche – ehren.
Kiki (KISI- God`s singing kids)
Ich fand es beeindruckend zu sehen wie sehr und wie viele Menschen schon unter der Trennung in der Kirche gelitten haben. Umso schöner war es danach auch zu sehen, wie Leute ihren Stolz überwunden haben und sich im Namen ihrer Konfession für deren Fehler entschuldigt und um Vergebung gebeten haben. Es ist aufregend in einer Zeit leben zu dürfen, wo zum ersten Mal seit der Trennung der Kirche wieder von Einheit gesprochen wird.
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Juliana Bosma
Ich war neu bei diesen Treffen, fühlte mich aber sofort zuhause, auch weil so viele mir Bekannte da waren. Die wunderbaren, gut vorbereiteten Reden der verschiedenen Leiter haben mich sehr tief berührt, ihre Demut und liebevolle Herzen für einander und auch ihre Kirchen, trotz tiefer Enttäuschungen.

Ich freue mich über eine tiefe Erkenntnis: dass ich sowohl jüdische als auch katholische und protestantische Wurzeln habe. Kein Wunder, dass Gott mir schon vor Jahren so eine Last für die Einheit in seinem Leib geschenkt hat! Unser Besuch des Vatikan, der Katakomben und des Titusbogens wird für immer tief in mir bewahrt bleiben als etwas ganz Besonderes. Ich glaube, dass wir eine gute Vertretung des Leibes Christi dargestellt haben!


Zweite Domain: Weg der Versöhnung

Die Website der Initiative Wittenberg 2017 ist nicht nur über die erste registrierte Adresse (www.wittenberg2017.eu) erreichbar, sondern seit Kurzem auch mit einer zweiten Domain: www.wegderversoehnung.eu Dieser Domainname wurde schon vor einigen Jahren für den österreichischen Verein „Weg der Versöhnung“ (der den Runden Tisch christlicher Leiterinnen und Leiter initiiert hat) reserviert. Da er bis jetzt nicht gebraucht wurde, war der Vorstand bereit, die Domain an die Initiative Wittenberg 2017 abzugeben, da diese „Weg der Versöhnung“ als Untertitel führt.

Durch diese geschwisterliche Überlassung desselben Domainnamens (nur für verschiedene Länder/Gebiete) wird zum Ausdruck gebracht, dass es sowohl bei der Initiative als auch beim österreichischen Verein um dieselben Kernanliegen des versöhnten Miteinanders im Leib Christi geht. Wir befinden uns gemeinsam auf dem Weg der Versöhnung!

Wir empfehlen Ihnen sehr herzlich, zum Internetschaufenster des Runden Tisches Österreich zu surfen und sich dort umzusehen, wie Christen in Österreich mit verschiedenen Themen umgehen, die in ähnlicher Weise auch die Initiative Wittenberg 2017 beschäftigen.

Weiterlesen bei NEWS

Diese Website möchte die Beweggründe darlegen, die zu dieser internationalen Initiative geführt haben. Hier finden Sie auch Infos darüber, welche Schritte wir bisher gegangen sind und was für die nächsten Jahre geplant ist.
Es gibt auch eine englischsprachige Website: wittenberg2017.us